Stadt Graz

Unsere Interviewpartner

Frau Gillmann und Herr Dr. Erich Kalcher

Von der Herausforderung zur Erfüllung: Frau Gillmanns Weg zur Stadt Graz

„Die Stadt Graz war für mich schon immer ein Begriff“, erzählt Frau Gillmann voller Begeisterung. „Als öffentlicher Dienstleister bietet sie eine beeindruckende Vielfalt an Berufsmöglichkeiten.“ Mit dieser Überzeugung begab sie sich auf den Weg, der schließlich zu ihrem Traumjob führte – unterstützt von Senior Quality, der Lobby für Menschen über 45.

Der Bewerbungsprozess war für sie eine positive Erfahrung: „Es begann mit einer schriftlichen Bewerbung und einer Online-Bewerbung über Teams“, erinnert sich Frau Gillmann. Sie lobt die Professionalität und Freundlichkeit der Recruiterin bei der Stadt Graz. „Das Vorstellungsgespräch war angenehm und kompetent geführt. Meine Stärken und Kompetenzen wurden sorgfältig analysiert, um mir passende Positionen anzubieten.“

Eine dieser Möglichkeiten führte sie ins Parkgebührenreferat. „Beim ersten Termin war ich nervös“, gibt sie offen zu, „doch die angenehme Gesprächsbasis nahm mir schnell die Aufregung.“ Der Höhepunkt ihrer Bewerbungsgeschichte kam, als sie die schriftliche Zusage erhielt: Ab dem 1. Juli 2024 sollte sie als Sachbearbeiterin im Parkgebührenreferat starten. „Ich war überwältigt vor Freude“, erzählt sie strahlend.

Wohlfühlen im Team

Von Anfang an fühlte sich Frau Gillmann bei der Stadt Graz gut aufgehoben. „Die Teams hier zeichnen sich durch ihre Diversität und Offenheit aus“, betont sie. Besonders hebt sie die Unterstützung ihrer Vorgesetzten und Kolleg:innen hervor: „Ich wurde von allen herzlich aufgenommen, und dieses Gefühl hat sich über die Monate nur intensiviert. Heute fühlt es sich an, als würde ich schon seit Jahren hier arbeiten.“

Ihre Rolle bei der Stadt Graz beschreibt sie mit Stolz. „Ich bin in der Abteilung Exekution tätig und zuständig für Raten- und Stundungsansuchen sowie Vollstreckungsverfahren.“ Die Herausforderungen ihres Jobs sieht sie als tägliche Motivation. „Die Vielseitigkeit der Arbeitsprozesse und der persönliche Kontakt zu Kund:innen machen meine Tätigkeit nicht nur anspruchsvoll, sondern auch äußerst erfüllend.“

Senior Quality als Schlüssel zum Erfolg

Einen wesentlichen Beitrag zu ihrem Erfolg schreibt Frau Gillmann Senior Quality bzw. des Karrierguidings zu. „Das Team und die vielfältigen Angebote – wie Workshops zu Kommunikation und Rhetorik oder Einzelcoachings – waren entscheidend für meinen Weg zur Stadt Graz“, erklärt sie. Besonders wertvoll war für sie die Kompetenz- und Potenzialanalyse sowie die Auftaktveranstaltung, bei der sie sich bewusst für die Stadt Graz entschied.

Was macht Senior Quality anders? „Es geht nicht nur um Jobangebote, sondern um die gezielte Ausarbeitung der eigenen Kompetenzen“, sagt Frau Gillmann. „Das eröffnet ganz neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Ein Plädoyer für Senior Experts

Als Frau Gillmann über die Herausforderungen spricht, denen Menschen ab 45 oft begegnen, wird sie nachdenklich. „Die Jobsuche war mühsam. Viele Bewerbungen blieben unbeantwortet, und Absagen waren manchmal entmutigend.“ Doch sie betont auch die Stärken älterer Bewerber:innen: „Lebenserfahrung, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen sind Kompetenzen, die man nicht lernen, sondern nur über die Jahre erwerben kann.“

Ihr Appell an andere Senior Experts lautet klar: „Nicht aufgeben, nicht entmutigen lassen! Es lohnt sich, neue Wege zu gehen – für den Traumjob ist man nie zu alt.“

Eine wertschätzende Arbeitskultur

Abschließend hebt Frau Gillmann hervor, was die Stadt Graz als Arbeitgeber so besonders macht: „Die Sozialleistungen, die gute Arbeitsatmosphäre und – am allerwichtigsten – der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander.“ Diese Werte prägen nicht nur ihren Arbeitsplatz, sondern tragen entscheidend zu ihrem Wohlbefinden und ihrer Zufriedenheit bei.

Für Frau Gillmann steht fest: „Ich bin angekommen. Mein Job bei der Stadt Graz ist mehr als nur eine Tätigkeit – er ist ein Glücksgefühl, eine neue Stabilität und ein Ort, an dem ich jeden Tag gerne bin.“

Erfolgsgeschichte von Frau Gillmann bei der Stadt Graz – aus Sicht vom Leiter des Personalamts, Herrn Dr. Erich Kalcher

Im Gespräch mit dem Leiter des Personalamts der Stadt Graz, Herrn Erich Kalcher, wurde eines schnell klar: Hier steht der Mensch im Mittelpunkt – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Mit einer klaren Haltung sprach er über die Verantwortung von Unternehmen, diskriminierungsfrei zu handeln, insbesondere angesichts des Arbeitskräftemangels. „Altersdiskriminierung ist aus unternehmerischer Sicht nicht nachvollziehbar“, erklärte er und betonte, dass ältere Arbeitnehmer:innen wertvolle Potenziale mitbringen, die oft unterschätzt werden.

„Gerade das Alter bringt Stabilität“, wie er weiter ausführte. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ältere Mitarbeiter:innen bis zur Pension bleiben, ist hoch. Außerdem sind sie meist besonders motiviert, einen Beitrag zu leisten.“ Dabei räumte er auch mit dem Vorurteil auf, altersbedingte Fehlzeiten seien häufiger – das Gegenteil sei der Fall.

Die Stadt Graz setzt auf Diversität in jeder Hinsicht, und das nicht nur als Lippenbekenntnis. „Wir schaffen die Rahmenbedingungen, damit jede:r Mitarbeiter:in 100 Prozent geben kann“, erläuterte er. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten, Sabbaticals und ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze. Besonders hob er hervor, wie wichtig es sei, auch Väterkarenzen und Teilzeitmodelle zu fördern.

Zum Thema Altersdiversität erklärte er: „Ein guter Generationenmix ist essenziell. Die Jungen bringen IT-Affinität und Dynamik ein, die gegen Betriebsblindheit hilft. Ältere Kolleg:innen hingegen haben oft einen Blick für das Wesentliche und die Fähigkeit, Entwicklungen besser einzuschätzen.“ Damit das Miteinander funktioniert, sei gegenseitige Wertschätzung entscheidend.

Ein Beispiel für gelebte Altersdiversität ist Frau Gillmann, die als Senior Expert über das FAB-Programm Karriereguiding zur Stadtverwaltung kam. „Sie ist äußerst motiviert, umsichtig und pflichtbewusst“, lobte er. Besonders schätze er ihren Blick für das Wesentliche und die Dankbarkeit für die Chance, die ihr in der Stadtverwaltung geboten wurde, die sie ausstrahle. „Mitarbeiter:innen in der zweiten Lebenshälfte bringen Kompetenzen mit, die man nicht lernen kann – Geduld, Gelassenheit und die Fähigkeit, Situationen realistisch einzuschätzen.“

Auf die Frage warum man sich bei der Stadt Graz bewerben sollte, insbesondere ab 45 plus, meinte Dr. Kalcher: „Wir bieten sinnstiftende Tätigkeiten abseits von reinem Gewinnstreben. Hier kann man Menschen wirklich helfen. Die Stadt Graz ist ein berechenbarer und verlässlicher Dienstgeber.“

Abschließend sprach er über die Partnerschaft mit Senior Quality: „Es ist eine Möglichkeit, ein Zeichen für eine altersdiskriminierungsfreie Arbeitswelt zu setzen und älteren Jobbewerber:innen Mut zu machen. Letztlich profitieren wir alle davon.“

Ein kurzer Wordrap rundete das Interview ab:

  • Vorurteile: „Hat jede*r; müssen bewusst gemacht und korrigiert werden.“

  • Zugehörigkeit: „Bedeutsam für das soziale und gesundheitliche Wohlbefinden.“

  • Resilienz: „Notwendig für das tägliche Überleben.“

  • 45 plus: „Qualität!“

  • Loyalität: „Wichtige Eigenschaft eines wertvollen Mitarbeiters.“

Das Interview hinterließ einen bleibenden Eindruck: Der Leiter des Personalamts ist nicht nur ein Fürsprecher für Diversität und Altersgerechtigkeit, sondern auch ein überzeugter Verfechter eines humanen, zukunftsgerichteten Arbeitsumfelds.

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